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MHPArena
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Die MHPArena (im Sprachgebrauch oft, wie offiziell von 1949 bis 1993, Neckarstadioncite-ref-stn-20170912-7-0[7]) ist ein FuĂballstadion im Neckarpark im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt. Sie wurde 1933 fertiggestellt, seitdem mehrmals um- und ausgebaut und bietet heute Platz fĂŒr 60.058 Zuschauer. Im Laufe der Zeit wechselte der Name des Stadions mehrmals.
Die MHPArena ist das Heimstadion der Bundesliga-Mannschaft des VfB Stuttgart. EigentĂŒmer ist die Stadion NeckarPark GmbH & Co. KG, an der die Stadt Stuttgart mit 60 Prozent und der VfB Stuttgart mit 40 Prozent beteiligt sind.cite-ref-stn-20120710-3-1[3]
Contents
âą Geschichte
âą Vorgeschichte
âą Technik
âą Ăberdachung
âą Flutlichtanlage
âą Anzeigetafel
âą Rasenheizung
âą Mobilfunk
âą Veranstaltungen
âą Trivia
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Lage des Stadions
Die MHPArena ist das KernstĂŒck des Neckarparks. Direkt an der Nordseite der Arena befindet sich das Carl Benz Center, ein langgestrecktes Erlebniszentrum fĂŒr FuĂballfans mit der Carl-Benz-Arena. Unmittelbar anschlieĂend folgen Porsche-Arena und Hanns-Martin-Schleyer-Halle. SĂŒdlich der Arena befinden sich die Mercedes-Benz Welt und die Versuchsstrecke der Mercedes-Benz Group sowie das Stadion Festwiese. AnschlieĂend an die Mercedes-Benz Welt befindet sich das Mercedes-Benz-Werk UntertĂŒrkheim. SĂŒdöstlich des Stadions liegt das VereinsgelĂ€nde des VfB Stuttgart mit TrainingsplĂ€tzen, Clubhaus und Robert-Schlienz-Stadion und östlich das Haus des Sports âSpOrtâ. Etwa 250 Meter westlich des Stadions befindet sich der Cannstatter Wasen. Am heutigen Standort des Stadions befand sich frĂŒher ein Exerzierplatz, auf dem bereits in den 1860er-Jahren FuĂball gespielt worden sein soll.cite-ref-8[8]
Geschichte
Vorgeschichte
AnlÀsslich der Gesundheitsausstellung im Jahr 1914 wurde das erste stÀdtische Stadion Stuttgarts auf dem Cannstatter Wasen errichtet. Dieses brannte allerdings nach knapp dreimonatigem Bestand am 11. August 1914 komplett ab.cite-ref-9[9]
1933â1973: Bau, Umbau und Umbenennungen
Die Architekten des ursprĂŒnglichen Stadions waren Paul Bonatz und Friedrich Eugen Scholer. Das Stadion wurde 1929 bis 1933 unter dem Namen Stuttgarter Kampfbahn fĂŒr das 15. Deutsche Turnfest erbaut. Schon vor der offiziellen Eröffnung stieg am 25. Juni 1933 ein StĂ€dtespiel zwischen der Auswahlmannschaft von Stuttgart und einer Auswahl von NĂŒrnberg und FĂŒrth vor 30.000 Zuschauern. Am 23. Juli 1933 wurde es unter dem Namen Adolf-Hitler-Kampfbahn vom Stuttgarter OberbĂŒrgermeister Karl Strölin in Betrieb genommen und diente offenbar als Vorbild fĂŒr den Bau des Berliner Olympiastadions.cite-ref-10[10] Es besaĂ die erste TribĂŒne Deutschlands mit frei auskragendem, stĂŒtzenlosem Dach aus Stahlbeton.cite-ref-11[11] ZunĂ€chst fasste das Stadion rund 40.000 Zuschauer; dazu kamen 2.500 ĂŒberdachte SitzplĂ€tze auf der TribĂŒne.cite-ref-12[12] Der VfB Stuttgart feierte mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC Schalke 04 am 20. August 1933 seine Premiere im Stadion. Das erste Stuttgarter Stadtderby in der Anlage fand am 21. Januar 1934 statt. Das erste LĂ€nderspiel im Stadion am 27. Januar 1935 gewann die Mannschaft des Deutschen Reiches deutlich mit 4:0 gegen die Schweiz. Ab 1935 wurde die KapazitĂ€t durch den Bau von provisorischen HolztribĂŒnen zwischenzeitlich auf das Fassungsvermögen von 70.000 Zuschauern erhöht, ehe diese 1938 aus SicherheitsgrĂŒnden wieder abgebaut werden mussten. 1939 wurde im Stadion vor einer bis heute fĂŒr Boxveranstaltungen in Deutschland geltenden Rekordkulisse von ĂŒber 60.000 Zuschauern der Boxkampf Max Schmeling gegen Adolf Heuser ausgetragen. Den Zweiten Weltkrieg ĂŒberstand das Stadion weitestgehend unbehelligt.
Nach dem Krieg wurde das Stadion von der US-Besatzung zunĂ€chst in Century Stadium und spĂ€ter in Kampfbahn umbenannt und fĂŒr Baseballspiele genutzt. Am 10. Oktober 1948 fand mit einer Partie zwischen den Stadtauswahlen von Stuttgart und ZĂŒrich das erste offizielle internationale Spiel in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg statt. 1949 wurde das Stadion in Neckarstadion umbenannt. Im selben Jahr fand am 10. Juli vor 92.000 Zuschauern das Endspiel, das als âHitzeschlacht von Stuttgartâ in die Geschichte einging, um die deutsche FuĂballmeisterschaft zwischen dem VfR Mannheim und Borussia Dortmund statt. Als erste deutsche Vereinsmannschaft nach Kriegsende empfing der VfB am 10. Mai 1950 mit dem Spitzenteam FC Burnley einen englischen Verein im Neckarstadion. Am 22. November 1950 wurde hier vor 103.000 Zuschauern das erste deutsche NachkriegslĂ€nderspiel gegen die Schweiz ausgetragen. Zwischen 1949 und 1951 wurde die GegentribĂŒne ausgebaut. Das fĂŒr GroĂveranstaltungen nach wie vor unzureichende Fassungsvermögen wurde durch provisorisch errichtete HolztribĂŒnen nochmals auf 97.500 Zuschauer erhöht, was teilweise zu erheblichen Sicherheitsproblemen fĂŒhrte. Aufgrund von zahlreichen Verletzungen bei den Besuchern der immer wieder hoffnungslos ĂŒberfĂŒllten GroĂveranstaltungen bewilligte der Stuttgarter Gemeinderat 1951 den Ausbau der UntertĂŒrkheimer und Cannstatter Kurve. Als die UmbaumaĂnahmen abgeschlossen waren, hatte das Neckarstadion eine KapazitĂ€t von annĂ€hernd 100.000 Zuschauern.
Am 3. Juni 1959 fand dort vor 80.000 Zuschauern das Endspiel im Europapokal der Landesmeister zwischen Real Madrid und Stade Reims und am 5. September 1962 eins der beiden Finalspiele im Europapokal der Pokalsieger zwischen AtlĂ©tico Madrid und dem AC Florenz statt. Am 29. Juni 1963 wurde das letzte Endspiel um die Deutsche Meisterschaft vor EinfĂŒhrung der Bundesliga zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund in Stuttgart ausgetragen. Um die bereits sportlich vollzogene Qualifikation des VfB Stuttgart zur Bundesliga vollends zu sichern, musste im Sommer 1963 eine Flutlichtanlage im Neckarstadion installiert werden. Die Stadt Stuttgart setzte alle Hebel in Bewegung, um das finanziell aufwĂ€ndige Projekt kurzfristig umzusetzen. SchlieĂlich wurde die neue Flutlichtanlage Anfang August 1963 mit einem Freundschaftsspiel zwischen dem VfB und dem FK Partizan Belgrad feierlich eröffnet. 1967 und 1971 fand jeweils das Finale des DFB-Pokals in Stuttgart statt.
1974â1993: GroĂe Veranstaltungen und umfassende UmbaumaĂnahmen
FĂŒr die FuĂball-Weltmeisterschaft 1974 wurde die HaupttribĂŒne abgerissen sowie an ihrer Stelle eine neue dreigeschossige TribĂŒne errichtet. Die GegentribĂŒne wurde ĂŒberdacht, und in der Mitte der UntertĂŒrkheimer Kurve wurde eine alphanumerische Anzeigetafel errichtet. Diese wurde oberhalb des Marathontores, zwischen Unter- und Oberrang, stehend installiert. Diese Platzierung der Tafel wurde trotz Wegfall der hinter ihr liegenden PlĂ€tze gewĂ€hlt, weil dort im Gegensatz zu einem Standort ganz oben der wegen ihrer Masse nötige Unterbau vorhanden war und die Sicht darauf von den Geraden nicht durch die TribĂŒnenĂŒberdachung behindert war. Das Stadion fasste nunmehr 72.000 Zuschauer, bei internationalen Spielen mit erhöhter, aber platzraubender KapazitĂ€t fĂŒr die Presse, knapp 70.000 Zuschauer, davon knapp 40.000 SitzplĂ€tze. WĂ€hrend des Turniers fanden im Stadion vier Spiele statt: in der Vorrunde die Partien Polen gegen Argentinien (3:2), Argentinien gegen Italien (1:1) und Polen gegen Italien (2:1) sowie in der 2. Runde der Gruppe B Polen gegen Schweden (1:0).
1976 fand nach zweijĂ€hriger Vorbereitungszeit im Neckarstadion das erste Freiluftkonzert in einem deutschen FuĂballstadion statt, bei dem die Rolling Stones und andere Bands auftraten. Promoter dieses Ereignisses waren JĂŒrgen Weber, Rainer Pörtner und Fritz Rau. Um der Stadt beweisen zu können, dass der FuĂballrasen nicht unter den Besuchern leidet, mussten umfangreiche Gutachten von der Landwirtschaftlichen UniversitĂ€t Hohenheim erstellt werden. Das gesamte Feld, einschlieĂlich der Tartanbahn wurden mit PVC-KĂŒchenbelĂ€gen belegt.
1981 fand letztmals das Finale des DFB-Pokals in Stuttgart statt. 1986 erhielt die Arena anstelle der alten Anzeigetafel als erstes deutsches Stadion eine Vollmatrix-Farb-Videowand, wodurch die KapazitĂ€t auf knapp unter 70.000 Zuschauer sank, da durch die gröĂere Breite weitere StehplĂ€tze in der UntertĂŒrkheimer Kurve ausfielen. Im selben Jahr war das Stadion Austragungsort der Leichtathletik-Europameisterschaften 1986. Trotz schlechten Wetters besuchten insgesamt 300.000 Zuschauer die Veranstaltungen. FĂŒr die Organisation der Europameisterschaften erhielt die Stadt Stuttgart den Olympic Cup des IOC.
Am 25. Mai 1988 fand dort das Endspiel im Europapokal der Landesmeister zwischen der PSV Eindhoven und Benfica Lissabon vor 70.000 Zuschauern statt.
WĂ€hrend der FuĂball-Europameisterschaft 1988 war das Stadion Austragungsort von zwei Spielen: die Vorrundenpartie England gegen Irland (0:1) sowie das Halbfinalspiel zwischen Italien und der Sowjetunion (0:2).
Am 17. Mai 1989 spielte der VfB Stuttgart dort im zweiten Finalspiel des UEFA-Pokals gegen den SSC Neapel 3:3. Das Hinspiel hatte Stuttgart mit 1:2 verloren.
Am 19. Dezember 1990 fand das erste Heimspiel einer gesamtdeutschen Nationalmannschaft nach der Wiedervereinigung in Stuttgart statt.
1993â2008: Leichtathletik-Weltmeisterschaften und die zweite FuĂball-WM
1990 wurde eine Rasenheizung installiert. FĂŒr die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1993 wurden die Ăberdachungen von Haupt- und GegentribĂŒne abgerissen und durch die heute noch bestehende komplette Membran-Ăberdachung ersetzt. Zudem wurde eine neue Flutlichtanlage installiert. Die meisten StehplĂ€tze wurden in SitzplĂ€tze umgewandelt; die KapazitĂ€t sank dadurch auf 53.700 PlĂ€tze, davon 47.600 SitzplĂ€tze. Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften wurden von insgesamt 585.000 Zuschauern besucht â die höchste je erreichte Zuschauerzahl bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften. FĂŒr âdas groĂe Zuschauerinteresse, die Fachkundigkeit und Begeisterung des Publikumsâ wurden die Besucher der Weltmeisterschaften mit dem Fairplay-Preis der UNESCO ausgezeichnet.
Im Rahmen des Umbaus zu den Leichtathletik-Weltmeisterschaften erhielt das Stadion den Namen âGottlieb-Daimler-Stadionâ. Dies wurde durch einen Beschluss des Gemeinderats der Stadt Stuttgart gefasst. Der damalige Automobilkonzern Daimler-Benz finanzierte zwar fĂŒr 10 Millionen D-Mark den Bau eines ĂŒberdachten Ăbergangs bei der benachbarten Hanns-Martin-Schleyer-Halle, jedoch erfolgte die Umbenennung des Stadions auf freiwilliger Basis. Daimler-Benz lehnte eine Umbenennung zunĂ€chst ab, da es seitens des Konzerns keine Bedingungen fĂŒr die Finanzierung des Baus gab. Dies waren die Informationen, welche die Ăffentlichkeit seinerzeit erhielt.
TatsĂ€chlich jedoch schloss die Stadt Stuttgart 1992 einen Geheimvertrag mit der damaligen Daimler-Benz AG, der eine Umbenennung des Stadions zu Gottlieb-Daimler-Stadion auf unbeschrĂ€nkte Laufzeit vorsah. Das Stadion konnte somit nur noch mit Zustimmung von Daimler-Benz ein weiteres Mal umbenannt werden. Im Gegenzug bekam die Stadt Stuttgart als EigentĂŒmerin des Stadions fĂŒr den Ausbau des Areals rund 10 Millionen DM. EnthĂŒllt wurde dieser Deal durch die Stuttgarter Zeitung im Zuge einer Untersuchung der EnBW, die unter Fans des VfB Stuttgart eine telefonische Umfrage durchfĂŒhrte, ob das Stadion kĂŒnftig unter einem neuen Namen vermarktet werden sollte.
Die Bezeichnung Gottlieb-Daimler-Stadion stellt somit indirekt das erste Stadion-Sponsoring in der deutschen FuĂball-Bundesliga dar.
Von 1994 bis 1997 fand der Eurobowl, das Endspiel des höchsten europĂ€ischen Wettbewerbs fĂŒr Vereinsmannschaften in der Sportart American Football, jeweils im Gottlieb-Daimler-Stadion statt.
Zwischen 1999 und 2003 wurde der zweite Rang der HaupttribĂŒne abgerissen und durch einen neuen Oberrang ersetzt. Zwischen beiden RĂ€ngen befinden sich heute 44 Logen. Vor der HaupttribĂŒne wurden ein VorgebĂ€ude mit gastronomischen Einrichtungen und ein Parkhaus errichtet. In einem weiteren Bauabschnitt erhielt das Stadion zwischen 2004 und 2005 u. a. einen Oberrang fĂŒr die GegentribĂŒne sowie zwei neue Anzeigetafeln, die am Dach hĂ€ngend jeweils mittig ĂŒber den beiden HintertortribĂŒnen angebracht wurden und die bisherige Tafel ersetzten, sodass die PlĂ€tze hinter dieser wieder freigegeben wurden. Dadurch stieg die KapazitĂ€t auf nunmehr 55.896 PlĂ€tze bzw. bei einer Belegung nur mit SitzplĂ€tzen auf 53.198 PlĂ€tze. Im Vorfeld der FuĂball-Weltmeisterschaft 2006 erhielt das Stadion als einziges groĂes Leichtathletikstadion eine grĂŒne Laufbahn.
WĂ€hrend der FuĂball-Weltmeisterschaft 2006 fanden im Gottlieb-Daimler-Stadion sechs Partien statt, vier Spiele der verschiedenen Vorrundengruppen, das Achtelfinale zwischen England und Ecuador (1:0) sowie das Spiel um Platz 3 zwischen Gastgeber Deutschland und Portugal (3:1).
Zwischen dem Umbau mehrerer ehemaliger Leichtathletikstadien bis 2005 und der Entfernung der Laufbahn 2009 war die Arena neben dem Olympiastadion Berlin, dem Olympiastadion MĂŒnchen und dem NĂŒrnberger Stadion eines von vier deutschen GroĂstadien, die fĂŒr Leichtathletik-Wettbewerbe genutzt werden konnten.
2008â2011: Umbau zur reinen FuĂballarena
Im Juli 2006 legte der damalige PrĂ€sident des VfB Stuttgart Erwin Staudt der Stadt Stuttgart eine Machbarkeitsstudie fĂŒr den Umbau des Gottlieb-Daimler-Stadions in ein reines FuĂballstadion vor.cite-ref-13[13] Anfang MĂ€rz 2008 wurde bekannt, dass sich der Verein mit der Stadt ĂŒber einen Umbau geeinigt hat. Das Stadion wird an eine Objektgesellschaft ĂŒbertragen, an der sich die Stadt und der VfB Stuttgart beteiligen, letzterer mit einer stillen Einlage in Höhe von 27 Millionen Euro. 20 Millionen davon kommen aus dem Verkauf der Namensrechte der Arena an den Daimler-Konzern. Aus Pacht- und anderen Zahlungen des VfB sollen jĂ€hrlich 2,6 Millionen Euro erzielt werden. Dazu kommt ein Erbbauzins in Höhe von 800.000 Euro jĂ€hrlich. Am 8. Mai 2008 stimmte der Stuttgarter Gemeinderat dem Umbau offiziell zu.cite-ref-14[14] Von 56 StadtrĂ€ten stimmten bei fĂŒnf Enthaltungen 47 dem Umbau zu.
Am 30. Juli 2008 wurde das Gottlieb-Daimler-Stadion im Rahmen eines Freundschaftsspiels des VfB Stuttgart gegen den FC Arsenal in Mercedes-Benz Arena umbenannt. Am 13. und 14. September 2008 fand mit dem 3. Weltfinale der Leichtathletik die letzte Leichtathletik-Veranstaltung in der Mercedes-Benz Arena statt. Der WĂŒrttembergische Leichtathletik-Verband hatte vergeblich gegen den Umbau in ein reines FuĂball-Stadion protestiert.
Nachdem erste Vorarbeiten bereits im April 2009 begannen, erfolgte der offizielle Baggerbiss am 18. Mai 2009. Der komplette Abbruch der UntertĂŒrkheimer Kurve begann im Mai 2009 und wurde bis Juli 2009 abgeschlossen. Danach begann der Bau der neuen TribĂŒne und der unter der TribĂŒne liegenden Scharrena, einer Sporthalle fĂŒr rund 2.000 Besucher. Zu Beginn der Saison 2010/11 wurde die TribĂŒne fertiggestellt.cite-ref-umbauphasen-15-0[15] In der TribĂŒne entstand ein Businessbereich fĂŒr 680 Besucher.cite-ref-umbauphasen-15-1[15] Vor der TribĂŒne wurde ein Ordnergraben und ein Bereich fĂŒr Behinderte eingerichtet. Die erste Sitzreihe befindet sich ca. 15â17 Meter hinter der Spielfeldbegrenzung.
Bereits im April 2009 begannen die ersten Vorbereitungen zur Tieferlegung des Spielfelds um 1,30 Meter, die im Juli vor Beginn der Saison 2009/10 abgeschlossen wurden.cite-ref-umbauphasen-15-2[15] Die HaupttribĂŒne und Gegengerade wurden im Anschluss an die Tieferlegung des Spielfelds nach unten um jeweils fĂŒnf Sitzreihen erweitert. Dieser Bauabschnitt wurde ebenfalls vor dem Beginn der Saison 2009/10 abgeschlossen.cite-ref-umbauphasen-15-3[15]
Der Abbruch der Cannstatter Kurve begann nach dem letzten Heimspiel des VfB Stuttgart in der Saison 2009/10.cite-ref-abbruchck-16-0[16] Seit August 2011 kann die neue TribĂŒne vollstĂ€ndig verwendet werden. Danach wurden noch Innenausbauten fertiggestellt, durch die unter anderem ein Fantreff entstand, der im November 2011 eröffnet wurde.cite-ref-umbauphasen-15-4[15] Die neue Cannstatter Kurve verfĂŒgt ĂŒber 8.100 StehplĂ€tze.cite-ref-mercedes-benz-arena-de-17-0[17] Die Anpassung der Dachkonstruktion wurde im Juli 2011 abgeschlossen. Dabei wurde ein weiterer Ring in der Mitte der Arena angebracht, wodurch die HintertortribĂŒnen groĂteils ĂŒberdeckt werden.cite-ref-umbauphasen-15-5[15]cite-ref-mercedes-benz-arena-de-17-1[17]
Im Juli 2012 wurden die Gesamtkosten fĂŒr den Umbau samt Scharrena auf insgesamt 77,81 Millionen Euro beziffert, was einer Kostensteigerung von 4,1 Prozent und damit absolut 3,04 Millionen Euro gegenĂŒber der ursprĂŒnglichen Kostenplanung von 74,76 Millionen Euro entspricht. GrĂŒnde fĂŒr die Kostensteigerungen waren unter anderem der zeitlich enge Rahmen sowie die komplizierte Dachkonstruktion der Scharrena und die sehr kalte Winterphase wĂ€hrend des Baus.cite-ref-stn-20120710-3-2[3]
Seit 2011: Renovierungen, erneute Umbenennung und die zweite FuĂball-EM
In der Sommerpause 2017 wurde das Stadiondach fĂŒr 9,75 Mio. Euro erneuert, da die Membran, mit der seit den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1993 das Stadion ĂŒberspannt wurde, nach 24 Jahren das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatte.cite-ref-18[18]
Das Stadion wurde im September 2017 als einer von zehn Austragungsorten der FuĂball-Europameisterschaft 2024 ausgewĂ€hlt.cite-ref-19[19]
Von 2022 bis 2024 wurden in der Arena im Vorfeld der FuĂball-Europameisterschaft 2024 verschiedene BaumaĂnahmen vorgenommen. Die untere Ebene der noch aus dem Jahr 1974 stammenden HaupttribĂŒne wurde komplett neu aufgebaut und die HaupttribĂŒne bis zu den DachstĂŒtzen erweitert. Dabei entstanden neue Mannschaftskabinen, SportfunktionsrĂ€ume, ein neues Mediencenter, ein weiterer Business-Bereich sowie eine moderne ProduktionskĂŒche. Infolge der Umbauarbeiten sank die KapazitĂ€t des Stadions vorĂŒbergehend in der Saison 2022/23 auf 47.500 PlĂ€tze.cite-ref-umbau-20-0[20] Die Cannstatter Kurve erhielt im Zuge der BaumaĂnahmen einen eigenen Bereich fĂŒr Rollstuhlfahrer. In der gesamten Arena wurden die Kioskanlagen modernisiert und digitalisiert sowie die WegefĂŒhrung verbessert.cite-ref-21[21] Die geplanten Baukosten sollten sich ursprĂŒnglich auf rund 98,5 Millionen Euro belaufen. Sie stiegen allerdings im Verlauf auf 130 Millionen Euro.cite-ref-22[22] Ende MĂ€rz 2024 wurde der Umbau fertiggestellt.cite-ref-maerz2024-23-0[23]
Am 27. Juni 2023 gaben der VfB Stuttgart, Porsche, die Mercedes-Benz Group und die MHP Management- und IT-Beratung auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt, dass Mercedes-Benz vorzeitig auf das Namensrecht verzichtet und MHP mit der Umbenennung zur MHPArena zum 1. Juli 2023 das Namensrecht zunĂ€chst fĂŒr zehn Jahre gesichert hat.cite-ref-24[24] FĂŒr die Europameisterschaft 2024 wurde gemÀà den Regularien der UEFA der Name Stuttgart Arena verwendet.cite-ref-25[25]
Am 24. Mai 2024 teilte die European League of Football (ELF) mit, dass das Finale der ELF-Saison 2025 in der MHP-Arena stattfinden wird.cite-ref-26[26] Die American-Football-Liga wird dabei vom VfB Stuttgart unterstĂŒtzt.
Zudem fanden im Juni 2025 ein Halbfinalspiel sowie das Spiel um Platz 3 der UEFA Nations League 2024/25 in der MHPArena statt.cite-ref-27[27]
Technik
Fassungsvermögen
Von 2004 bis 2005 wurde das Stadion fĂŒr die Weltmeisterschaft 2006 umgebaut. Das Fassungsvermögen betrug danach 55.896 Zuschauer, bzw. 53.198 bei reiner Sitzplatznutzung. Vor Beginn der Umbauarbeiten konnte das Stadion 54.267 Zuschauer aufnehmen, davon 6060 auf StehplĂ€tzen. Bei reiner Sitzplatznutzung betrug das Fassungsvermögen 50.348 Zuschauer. Nach dem Umbau im Jahr 2011 betrug das Fassungsvermögen 60.449 Zuschauer, davon 49.224 SitzplĂ€tze und 11.225 StehplĂ€tze; 54.812 PlĂ€tze bei reiner Sitzplatznutzung.cite-ref-fakten-28-0[28] Im Zuge der Modernisierung der HaupttribĂŒne soll das Fassungsvermögen bis 2024 um etwa 400 SitzplĂ€tze sinken. In der Bundesligasaison 2022/23 hatte das Stadion vorĂŒbergehend eine KapazitĂ€t von etwa 47.500 Besuchern. Die KapazitĂ€t wurde fĂŒr die Hinrunde der Saison 2023/24 bis zur endgĂŒltigen Fertigstellung auf 56.589 Zuschauer begrenzt und konnte ab Ende MĂ€rz 2024 wieder vollstĂ€ndig ausgeschöpft werden. Die KapazitĂ€t betrĂ€gt seither 60.058 Zuschauer; 50.998 PlĂ€tze bei reiner Sitzplatznutzung.cite-ref-maerz2024-23-1[23]
Ăberdachung
Das Dach deckt die LĂ€ngstribĂŒnen vollstĂ€ndig und die HintertortribĂŒnen gröĂtenteils. Das Dachmaterial besteht aus einem PVC-beschichteten Polyestergewebe mit einer LichtdurchlĂ€ssigkeit von ca. 8 Prozent. Die ReiĂfestigkeit eines 10 Zentimeter breiten Streifen dieses Materials betrĂ€gt ca. 1000 Kilogramm. FĂŒr die Dachkonstruktion wurden insgesamt ca. 2700 Tonnen Stahl und rund 420 Tonnen hochfeste Stahlseile und Gussteile verwendet. Aufgrund von Alterungserscheinungen des Gewebes wurde das Dach 2017 komplett neu bespannt.cite-ref-stn-20160511-29-0[29] Im Zuge der ModernisierungsmaĂnahmen von 2022 bis 2024 erhĂ€lt die Dachmembran eine Multicolor-Beleuchtung. Zudem wird auf den Sicheln des oberen Druckrings der Dachkonstruktion eine Photovoltaik-Anlage mit 300 kW-Peak installiert, um Strom fĂŒr den Eigenverbrauch zu liefern.
Flutlichtanlage
Die Flutlichtanlage besteht aus 284 Flutlichtscheinwerfern mit je 1800 Watt Leistung, sowie 136 Strahlern mit je 2000 Watt, die fĂŒr die Spiele der WM 2006 hinzugefĂŒgt wurden. Damit erreicht die Beleuchtungsanlage eine Gesamtleistung von ca. 780 Kilowatt und einer vertikalen BeleuchtungsstĂ€rke von bis zu 2000 Lux. Im Zuge der ModernisierungsmaĂnahmen von 2022 bis 2024 wird die Arena-Beleuchtung, inklusive des Flutlichts, auf energieeffiziente LED-Technik umgerĂŒstet.
Anzeigetafel
In beiden Kurven der Arena hingen bis zum Umbau zur reinen FuĂballarena zwei identische LED-Anzeigetafeln mit den MaĂen 17,12 Meter auf 7,22 Meter, je 603.136 Leuchtdioden und einem Gewicht von je 11 Tonnen. Die BildschirmflĂ€che betrug je Anzeigetafel 115 Quadratmeter.cite-ref-technik2008-30-0[30] Nach dem Abriss der alten Kurven wurden zwei neue LED-VideoleinwĂ€nde installiert. Diese VideoleinwĂ€nde verfĂŒgen mit circa 600.000 LEDs sowie einem Gewicht von circa 6,8 Tonnen jeweils ĂŒber die MaĂe 12 Meter auf 5,10 Meter und erreichen somit eine BildschirmflĂ€che von jeweils 61,2 Quadratmeter.cite-ref-fakten-28-1[28]
Beschallungsanlage
Die computergesteuerte Anlage besteht aus einer Regiezentrale mit einem 24-kanaligen Mischpult sowie sieben dezentral im Stadion untergebrachten VerstÀrkerzentralen mit einer Gesamtleistung von 91 Kilowatt. An diesen sind 152 Hochleistungslautsprecher in Mehrwegtechnik angeschlossen. Bis zu 120 Dezibel Schallpegel sind erreichbar. Seit Sommer 2023 kommt ein energieeffizienteres Beschallungssystem zum Einsatz.
Rasenheizung
Etwa 20 Zentimeter unter der Grasnarbe des Rasens befinden sich ĂŒber 20 Kilometer verlegte Heizungsrohre.
Mobilfunk
Veranstaltungen
Neben den Heimspielen des VfB Stuttgart finden in der MHPArena auch immer wieder andere Veranstaltungen statt. So spielten dort u. a. 1976, 2006 und 2018 die Rolling Stones, 1989 Pink Floyd, 2007 Herbert Grönemeyer, 2008 Bon Jovi, 2013 Robbie Williams, 2015 und 2018 Helene Fischer sowie 2019 Phil Collins Konzerte.cite-ref-32[32] RegelmĂ€Ăig ist auch der Zieleinlauf des Stuttgart-Laufs in der Arena.cite-ref-33[33] Die Stuttgarter Kickers spielten wĂ€hrend ihrer beiden Bundesligaspielzeiten 1988/89 und 1991/92 hier. Zudem wurden einzelne Spiele der Kickerscite-ref-34[34]cite-ref-stn-20140702-35-0[35] und der 2. Mannschaft des VfBcite-ref-36[36] mit hohem Zuschaueraufkommen dort ausgetragen.
Spiele der deutschen FuĂballnationalmannschaft
Die deutsche FuĂballnationalmannschaft trat bisher zu folgenden Begegnungen im Stadion an:
| | | | |
|---|---|---|---|
| 27. Januar 1935, Freundschaftsspiel | 27. Januar 1935, Freundschaftsspiel | 27. Januar 1935, Freundschaftsspiel | 27. Januar 1935, Freundschaftsspiel |
| Deutsches Reich Deutsches Reich | â | Schweiz Schweiz | 4:0 (2:0) |
| 21. MĂ€rz 1937, Freundschaftsspiel | 21. MĂ€rz 1937, Freundschaftsspiel | 21. MĂ€rz 1937, Freundschaftsspiel | 21. MĂ€rz 1937, Freundschaftsspiel |
| Deutsches Reich Deutsches Reich | â | Frankreich Frankreich | 4:0 (2:0) |
| 9. MĂ€rz 1941, Freundschaftsspiel | 9. MĂ€rz 1941, Freundschaftsspiel | 9. MĂ€rz 1941, Freundschaftsspiel | 9. MĂ€rz 1941, Freundschaftsspiel |
| Deutsches Reich Deutsches Reich | â | Schweiz Schweiz | 4:2 (1:1) |
| 1. November 1942, Freundschaftsspiel | 1. November 1942, Freundschaftsspiel | 1. November 1942, Freundschaftsspiel | 1. November 1942, Freundschaftsspiel |
| Deutsches Reich Deutsches Reich | â | UnabhĂ€ngiger Staat Kroatien UnabhĂ€ngiger Staat Kroatien | 5:1 (2:0) |
| 22. November 1950, Freundschaftsspiel | 22. November 1950, Freundschaftsspiel | 22. November 1950, Freundschaftsspiel | 22. November 1950, Freundschaftsspiel |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Schweiz Schweiz | 1:0 (1:0) |
| 11. Oktober 1953, WM-Qualifikation | 11. Oktober 1953, WM-Qualifikation | 11. Oktober 1953, WM-Qualifikation | 11. Oktober 1953, WM-Qualifikation |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Saarland Saarland | 3:0 (1:0) |
| 30. MĂ€rz 1955, Freundschaftsspiel | 30. MĂ€rz 1955, Freundschaftsspiel | 30. MĂ€rz 1955, Freundschaftsspiel | 30. MĂ€rz 1955, Freundschaftsspiel |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Italien Italien | 1:2 (1:2) |
| 22. Mai 1957, Freundschaftsspiel | 22. Mai 1957, Freundschaftsspiel | 22. Mai 1957, Freundschaftsspiel | 22. Mai 1957, Freundschaftsspiel |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Schottland Schottland | 1:3 (0:2) |
| 23. MĂ€rz 1960, Freundschaftsspiel | 23. MĂ€rz 1960, Freundschaftsspiel | 23. MĂ€rz 1960, Freundschaftsspiel | 23. MĂ€rz 1960, Freundschaftsspiel |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Chile Chile | 2:1 (0:1) |
| 24. Oktober 1962, Freundschaftsspiel | 24. Oktober 1962, Freundschaftsspiel | 24. Oktober 1962, Freundschaftsspiel | 24. Oktober 1962, Freundschaftsspiel |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Frankreich Frankreich | 2:2 (0:2) |
| 9. Oktober 1965, Freundschaftsspiel | 9. Oktober 1965, Freundschaftsspiel | 9. Oktober 1965, Freundschaftsspiel | 9. Oktober 1965, Freundschaftsspiel |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Ăsterreich Ăsterreich | 4:1 (1:1) |
| 16. Juni 1968, Freundschaftsspiel | 16. Juni 1968, Freundschaftsspiel | 16. Juni 1968, Freundschaftsspiel | 16. Juni 1968, Freundschaftsspiel |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Brasilien Brasilien | 2:1 (1:0) |
| 8. April 1970, Freundschaftsspiel | 8. April 1970, Freundschaftsspiel | 8. April 1970, Freundschaftsspiel | 8. April 1970, Freundschaftsspiel |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | RumĂ€nien RumĂ€nien | 1:1 (1:1) |
| 24. November 1973, Freundschaftsspiel | 24. November 1973, Freundschaftsspiel | 24. November 1973, Freundschaftsspiel | 24. November 1973, Freundschaftsspiel |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Spanien Spanien | 2:1 (2:0) |
| 19. November 1975, EM-Qualifikation | 19. November 1975, EM-Qualifikation | 19. November 1975, EM-Qualifikation | 19. November 1975, EM-Qualifikation |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Bulgarien Bulgarien | 1:0 (0:0) |
| 16. November 1977, Freundschaftsspiel | 16. November 1977, Freundschaftsspiel | 16. November 1977, Freundschaftsspiel | 16. November 1977, Freundschaftsspiel |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Schweiz Schweiz | 4:1 (3:1) |
| 19. Mai 1981, Freundschaftsspiel | 19. Mai 1981, Freundschaftsspiel | 19. Mai 1981, Freundschaftsspiel | 19. Mai 1981, Freundschaftsspiel |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Brasilien Brasilien | 1:2 (1:0) |
| 16. Oktober 1985, WM-Qualifikation | 16. Oktober 1985, WM-Qualifikation | 16. Oktober 1985, WM-Qualifikation | 16. Oktober 1985, WM-Qualifikation |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Portugal Portugal | 0:1 (0:0) |
| 25. April 1990, Freundschaftsspiel | 25. April 1990, Freundschaftsspiel | 25. April 1990, Freundschaftsspiel | 25. April 1990, Freundschaftsspiel |
| BR Deutschland BR Deutschland | â | Uruguay Uruguay | 3:3 (0:0) |
| 19. Dezember 1990, Freundschaftsspiel | 19. Dezember 1990, Freundschaftsspiel | 19. Dezember 1990, Freundschaftsspiel | 19. Dezember 1990, Freundschaftsspiel |
| Deutschland Deutschland | â | Schweiz Schweiz | 4:0 (1:0) |
| 23. MĂ€rz 1994, Freundschaftsspiel | 23. MĂ€rz 1994, Freundschaftsspiel | 23. MĂ€rz 1994, Freundschaftsspiel | 23. MĂ€rz 1994, Freundschaftsspiel |
| Deutschland Deutschland | â | Italien Italien | 2:1 (1:1) |
| 1. Juni 1996, Freundschaftsspiel | 1. Juni 1996, Freundschaftsspiel | 1. Juni 1996, Freundschaftsspiel | 1. Juni 1996, Freundschaftsspiel |
| Deutschland Deutschland | â | Frankreich Frankreich | 0:1 (0:1) |
| 25. MĂ€rz 1998, Freundschaftsspiel | 25. MĂ€rz 1998, Freundschaftsspiel | 25. MĂ€rz 1998, Freundschaftsspiel | 25. MĂ€rz 1998, Freundschaftsspiel |
| Deutschland Deutschland | â | Brasilien Brasilien | 1:2 (0:1) |
| 17. April 2002, Freundschaftsspiel | 17. April 2002, Freundschaftsspiel | 17. April 2002, Freundschaftsspiel | 17. April 2002, Freundschaftsspiel |
| Deutschland Deutschland | â | Argentinien Argentinien | 0:1 (0:0) |
| 20. August 2003, Freundschaftsspiel | 20. August 2003, Freundschaftsspiel | 20. August 2003, Freundschaftsspiel | 20. August 2003, Freundschaftsspiel |
| Deutschland Deutschland | â | Italien Italien | 0:1 (0:1) |
| 8. Juli 2006, WM-Spiel um Platz 3 | 8. Juli 2006, WM-Spiel um Platz 3 | 8. Juli 2006, WM-Spiel um Platz 3 | 8. Juli 2006, WM-Spiel um Platz 3 |
| Deutschland Deutschland | â | Portugal Portugal | 3:1 (0:0) |
| 2. September 2006, EM-Qualifikation | 2. September 2006, EM-Qualifikation | 2. September 2006, EM-Qualifikation | 2. September 2006, EM-Qualifikation |
| Deutschland Deutschland | â | Irland Irland | 1:0 (0:0) |
| 10. August 2011, Freundschaftsspiel | 10. August 2011, Freundschaftsspiel | 10. August 2011, Freundschaftsspiel | 10. August 2011, Freundschaftsspiel |
| Deutschland Deutschland | â | Brasilien Brasilien | 3:2 (0:0) |
| 5. MĂ€rz 2014, Freundschaftsspiel | 5. MĂ€rz 2014, Freundschaftsspiel | 5. MĂ€rz 2014, Freundschaftsspiel | 5. MĂ€rz 2014, Freundschaftsspiel |
| Deutschland Deutschland | â | Chile Chile | 1:0 (1:0) |
| 4. September 2017, WM-Qualifikation | 4. September 2017, WM-Qualifikation | 4. September 2017, WM-Qualifikation | 4. September 2017, WM-Qualifikation |
| Deutschland Deutschland | â | Norwegen Norwegen | 6:0 (4:0) |
| 3. September 2020, UEFA Nations League | 3. September 2020, UEFA Nations League | 3. September 2020, UEFA Nations League | 3. September 2020, UEFA Nations League |
| Deutschland Deutschland | â | Spanien Spanien | 1:1 (0:0) |
| 5. September 2021, WM-Qualifikation | 5. September 2021, WM-Qualifikation | 5. September 2021, WM-Qualifikation | 5. September 2021, WM-Qualifikation |
| Deutschland Deutschland | â | Armenien Armenien | 6:0 (4:0) |
| 19. Juni 2024, EM-Gruppenspiel | 19. Juni 2024, EM-Gruppenspiel | 19. Juni 2024, EM-Gruppenspiel | 19. Juni 2024, EM-Gruppenspiel |
| Deutschland Deutschland | â | Ungarn Ungarn | 2:0 (1:0) |
| 5. Juli 2024, EM-Viertelfinale | 5. Juli 2024, EM-Viertelfinale | 5. Juli 2024, EM-Viertelfinale | 5. Juli 2024, EM-Viertelfinale |
| Spanien Spanien | â | Deutschland Deutschland | 2:1 n. V. (1:1, 0:0) |
| 8. Juni 2025, UEFA-Nations-League-Spiel um Platz 3 | 8. Juni 2025, UEFA-Nations-League-Spiel um Platz 3 | 8. Juni 2025, UEFA-Nations-League-Spiel um Platz 3 | 8. Juni 2025, UEFA-Nations-League-Spiel um Platz 3 |
| Deutschland Deutschland | â | Frankreich Frankreich | 0:2 (0:1) |
American Football
Von 1994 bis 1997 war das damalige Gottlieb-Daimler-Stadion Austragungsort des jÀhrlichen Eurobowl, dem Finale des damaligen Europapokalwettbewerbs im American Football.cite-ref-37[37] In der Saison 2025 ist die MHPArena Austragungsort des Championship Game genannten Finales der European League of Football.cite-ref-38[38]
Trivia
DarĂŒber hinaus ist es das einzige Stadion in Deutschland, in dem sowohl Endspiele aller drei groĂen europĂ€ischen Vereinswettbewerbe (1959 und 1988 im Europapokal der Landesmeister, der heutigen Champions League; 1989 im UEFA-Cup, der heutigen Europa League und 1962 im Europapokal der Pokalsieger) als auch Spiele der Weltmeisterschaften 1974 und 2006 sowie der Europameisterschaften 1988 und 2024 stattfanden.
Siehe auch
Literatur
⹠Gerhard Hörner: Auf Ballhöhe: Zukunft, Gegenwart, Vergangenheit; Gottlieb-Daimler-Stadion Stuttgart. Markstein, Filderstadt 2006, ISBN 3-935129-27-0.
âą Ansbert Baumann: âStuttgart ist viel schöner als Berlin.â Das Stuttgarter Neckarstadion â ein Inszenierungsort im Wandel der Zeit. In: Dietmar HĂŒser, Paul Dietschy, Philipp Didion (Hrsg.): Sport-Arenen â Sport-Kulturen. Deutsch-französisch-europĂ€ische Perspektiven im âlangenâ 20. Jahrhundert. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-515-13206-0, S. 41â62.
Weblinks
Commons
: MHPArena
â Sammlung von Bildern und Audiodateien
âą Website der MHPArena
âą Informationen zum Stadionumbau
âą Lageplan mit Verkehrsmitteln (pdf)
âą Chronik der Leichtathletik-Veranstaltungen
âą Das Ende der Stuttgarter Tradition
Einzelnachweise
cite-note-11. Bau des Stadions (Memento vom 12. Oktober 2018 im Internet Archive)
cite-note-badische-zeitung-de-22. Finanzierung: Schöne Stadien braucht das Land. In: Badische-Zeitung.de, 22. September 2010.
cite-note-stn-20120710-33. Frank Rothfuss: Neues Stadion braucht Nachschlag. In: stuttgarter-zeitung.de. 10. Juli 2012, abgerufen am 6. April 2013.
cite-note-stuttgarter-zeitung-43. [1]
cite-note-kicker-54. [2]
cite-note-65. https://www.mhp.com/fileadmin/www.mhp.com/NEWS/pics/MHP_en_press_release_Modernization-MHPArena.pdf
cite-note-stn-20170912-77. â FĂŒr viele bleibt es das Neckarstadion. In: stuttgarter-nachrichten.de. 12. September 2017, abgerufen am 21. November 2019.
cite-note-88. â Ansbert Baumann: âStuttgart ist viel schöner als Berlin.â Das Stuttgarter Neckarstadion â ein Inszenierungsort im Wandel der Zeit, S. 43.
cite-note-99. â Vorgeschichte - MHP Arena Stuttgart. In: mhparena-stuttgart.de. Abgerufen am 11. April 2024.
cite-note-1010. â Ansbert Baumann: âStuttgart ist viel schöner als Berlin.â Das Stuttgarter Neckarstadion â ein Inszenierungsort im Wandel der Zeit.
cite-note-1111. â Die neue Adolf-Hitler-Kampfbahn in Stuttgart.: Illustrierte Technik fĂŒr jedermann / Illustrierte Technik fĂŒr jedermann, vereinigt mit âDas Industrieblattâ und âIllustrierte Motor-Zeitungâ Stuttgart. Die grosse Illustrierte der deutschen Arbeit, Technik und Intelligenz / Illustrierte Technik, vereinigt mit âDas Industrieblattâ und âTechnik voran!â Stuttgart(-)Berlin. Die grosse Illustrierte der deutschen Arbeit, Technik und Intelligenz / Illustrierte Technik. Aktuelle Wochenschrift fĂŒr Technik, Wirtschaft und Betrieb. Vereinigt mit: âIndustrieblattâ und âIllustrierte Motorzeitungâ, Jahrgang 1933, S. I (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/itj
cite-note-1212. â Neuland der Technik.: Illustrierte Technik fĂŒr jedermann / Illustrierte Technik fĂŒr jedermann, vereinigt mit âDas Industrieblattâ und âIllustrierte Motor-Zeitungâ Stuttgart. Die grosse Illustrierte der deutschen Arbeit, Technik und Intelligenz / Illustrierte Technik, vereinigt mit âDas Industrieblattâ und âTechnik voran!â Stuttgart(-)Berlin. Die grosse Illustrierte der deutschen Arbeit, Technik und Intelligenz / Illustrierte Technik. Aktuelle Wochenschrift fĂŒr Technik, Wirtschaft und Betrieb. Vereinigt mit: âIndustrieblattâ und âIllustrierte Motorzeitungâ, Jahrgang 1933, S. XI (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/itj
cite-note-1414. â Jörg Nauke, Thomas Braun: Stadionumbau abgesegnet. In: stuttgarter-zeitung.de. Stuttgarter Zeitung, 8. Mai 2008, archiviert vom Original am 29. Juni 2011; abgerufen am 6. April 2013.
cite-note-umbauphasen-1515. â Umbau 2009â2011. In: mhparena-stuttgart.de. VfB Stuttgart Arena Betriebs GmbH, abgerufen am 16. August 2023.
cite-note-abbruchck-1616. â Der Abbruch der legendĂ€ren VfB Fankurve (Memento vom 12. Oktober 2018 im Internet Archive)
cite-note-mercedes-benz-arena-de-1717. â Eröffnung der neuen Mercedes-Benz Arena (Memento vom 24. Oktober 2019 im Internet Archive)
cite-note-1818. â Mercedes-Benz-Arena bekommt ein neues Dach. In: stuttgarter-zeitung.de, 16. Februar 2017.
cite-note-1919. â DFB-PrĂ€sidium legt Spielorte fĂŒr Bewerbung um EURO 2024 fest. In: dfb.de. Deutscher FuĂball-Bund, abgerufen am 15. September 2017.
cite-note-umbau-2020. â Anpfiff zur Modernisierung der Mercedes-Benz Arena. In: VfB.de. 3. Juni 2022, abgerufen am 4. September 2022. , siehe auch beispielsweise Spielbericht: Zuschauerzahl VfB Stuttgart â Schalke 04 in der Datenbank von transfermarkt.de. Abgerufen am 4. September 2022.
cite-note-2121. â Modernisierung der Mercedes-Benz Arena startet im Mai. In: VfB.de. 2022, abgerufen am 9. MĂ€rz 2022.
cite-note-2222. â 130 Millionen Euro? Was der Stadion-Umbau den VfB wirklich kostet. In: kicker.de. 9. Januar 2023, abgerufen am 11. Mai 2023.
cite-note-maerz2024-2323. â David Scheu: Stadionumbau in Stuttgart: Tickets, Einlass, Kabinen â was sich in der MHP-Arena Ă€ndert. In: stuttgarter-zeitung.de. 5. MĂ€rz 2024, abgerufen am 14. MĂ€rz 2024.
cite-note-2424. â Weltmarken-BĂŒndnis fĂŒr den VfB. In: vfb.de. VfB Stuttgart, 27. Juni 2023, abgerufen am 27. Juni 2023.
cite-note-2525. â Die kuriosen Stadionnamen der EM 2024. In: faz.net. Abgerufen am 7. Juni 2024.
cite-note-2626. â American Football in der MHP Arena: Finale der European League of Football 2025 steigt in Stuttgart. In: stuttgarter-zeitung.de. Abgerufen am 24. Mai 2024.
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cite-note-stn-20160511-2929. â Mercedes-Benz-Arena braucht 2017 neues Dach. In: stuttgarter-nachrichten.de, 11. Mai 2016.
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cite-note-3232. â So schick ist das neue VfB-Stadion. In: stuttgarter-zeitung.de. 5. August 2011, abgerufen am 7. Juli 2014.
cite-note-3333. â So schick ist das neue VfB-Stadion. VfB Stuttgart Arena Betriebs GmbH, abgerufen am 7. April 2025.
cite-note-3434. â 1994â2001. Dritte Liga und Wiederaufstieg. In: 111elf.de. SV Stuttgarter Kickers e. V., abgerufen am 7. Juli 2014.
cite-note-stn-20140702-3535. â VfB und Kickers spielen samstags. In: stuttgarter-nachrichten.de. Stuttgarter Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH, 2. Juli 2014, abgerufen am 7. Juli 2014.
cite-note-3636. â VfB II schlĂ€gt KSC mit 2:0. In: stuttgarter-zeitung.de. Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH, 4. August 2012, abgerufen am 7. Juli 2014.
cite-note-3737. â Euro Bowl VIII. Abgerufen am 13. November 2024.
cite-note-3838. â Stuttgarter Zeitung: American Football in der MHP Arena: Finale der European League of Football 2025 steigt in Stuttgart. Abgerufen am 13. November 2024.
cite-note-3939. â Tausendfach bespielt. In: VfB.de. 27. MĂ€rz 2024, abgerufen am 29. MĂ€rz 2024.
cite-note-stn-20240328-4040. â David Scheu: Die VfB-Profis tragen ein Sonder-Shirt beim JubilĂ€um am Sonntag. In: stuttgarter-nachrichten.de. 28. MĂ€rz 2024, abgerufen am 29. MĂ€rz 2024.